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Fahrradwerkstatt für Geflüchtete in Regensburg

Eine Person mit Brille und Kappe schraubt an einem Fahrrad

Eine Hand entfernt Öl von einer Fahrradstange

Werkzeug

Die Gruppe „Fahrradwerkstatt“ repariert Fahrräder für Geflüchtete – auch gemeinsam mit Geflüchteten.

Die Idee „Fahrradwerkstatt für Geflüchtete in Regensburg“ wurde mit Geld vom Young Impact Fund umgesetzt. 

Wo?

Bayern

Wer?

Die Idee „Fahrradwerkstatt“ für Geflüchtete in Regensburg wurde von einer FÖJlerin ins Leben gerufen. Heute engagieren sich rund 17 Ehrenamtliche in der Fahrradwerkstatt. Dabei sind Studierende, aber auch ältere Engagierte.

Was?

Die Gruppe repariert gebrauchte Fahrräder und gibt sie kostenlos an Bewohner*innen des AnKER-Zentrums in Regensburg weiter. So können Fahrräder länger genutzt werden, die sonst vielleicht im Müll landen würden. Außerdem können Bewohner*innen ihre eigenen Fahrräder gemeinsam mit den Ehrenamtlichen reparieren und dabei lernen, wie ein Fahrrad funktioniert.

Im Jahr 2025 konnten in der Fahrradwerkstatt rund 400 Fahrräder repariert werden. Mit ihren Fahrrädern können Bewohner*innen sich eigenständig in der Stadt bewegen.

217 Fahrräder konnten 2025 dank der Fahrradwerkstatt kostenlos an Bewohner*innen der Unterkunft weitergegeben werden. Die reparierten Fahrräder werden mit Rahmennummern versehen. Es wird dokumentiert, wer welches Fahrrad erhält. So werden die Fahrräder fair verteilt.

Die Gruppe brauchte Werkzeuge und Ersatzteile und konnte diese mit dem Geld vom Young Impact Fund bezahlen.

Warum ist das gut für die Natur und das Klima?

Mit den Fahrrädern können sich die Bewohner*innen des AnkER-Zentrums frei und klimafreundlich bewegen. Die Fahrräder geben ihnen mehr Möglichkeiten, unterwegs zu sein und selbstständig von einem Ort zum anderen zu kommen.

Die Fahrradwerkstatt ist auch ein Upcycling-Projekt. Alte und gebrauchte Fahrräder werden repariert und weiter genutzt. So können Materialien eingespart und Abfälle vermieden werden. Das ist gut für die Umwelt. Denn für neue Produkte werden Rohstoffe und Energie gebraucht. Dafür werden weltweit auch Flächen benötigt. Wenn wir weniger neue Dinge verbrauchen, können wir die Natur und die Lebensräume von Tieren und Pflanzen besser schützen.

In der Fahrradwerkstatt lernen die Ehrenamtlichen und die Bewohner*innen, Fahrräder zu reparieren und alte Dinge weiter zu nutzen.

Was sagt die Gruppe über ihr Projekt?

Durch die Fahrradwerkstatt konnte bei zahlreichen Fahrrädern verhindert werden, dass sie im Müll landen müssen, weil die finanziellen, zeitlichen oder technischen Ressourcen bei den Besitzern fehlen.“

Wie geht es weiter?

Die Ehrenamtlichen reparieren weiterhin Fahrräder und geben sie an die Bewohner*innen in der AnkER-Einrichtung weiter.

Credits Fotos: ©2025 Handeln JETZT Gruppe „Fahrradwerkstatt“