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Foodsharing Café: barrierefreier Begegnungsort

Ein Buffet mit Essen und Getränken

Ein Plakat, das dazu aufruft, Lebensmittel zu retten

Die Projektgruppe „Foodsharing-Café Marburg“ hat vier Foodsharing-Cafés organisiert. Dort gab es Essen aus geretteten Lebensmitteln für 30-70 Besucher*innen.

Das Projekt „Foodsharing Café: barrierefreier Begegnungsort“ wurde mit Projektgeld vom Young Impact Fund umgesetzt.

Wo?

Hessen

Wer?

In der Projektgruppe „Foodsharing-Café Marburg“ waren Menschen von einer Foodsharing Gruppe und von der Ausleihbar in Marburg.

Was?

Die Projektgruppe hat vier Foodsharing-Cafés organisiert. Dort gab es Essen aus geretteten Lebensmitteln für 30-70 Besucher*innen. Die Projektgruppe hat den Menschen dabei bei lockerer Stimmung etwas über Lebensmittelverschwendung erzählt und, was man dagegen machen kann. Es gab auch ein Wissensquiz und es wurde über Klima und Landwirtschaft diskutiert.

Besonders wichtig war es der Projektgruppe, dass die Foodsharing Cafés kostenlos für alle sind. So konnten auch Menschen mit wenig Geld dabei sein. Es haben junge und alte Menschen im Foodsharing-Café gegessen und getrunken. Das Projektgeld vom Young Impact Fund wurde für Getränke ausgegeben.

Bei den Foodsharing Cafés wurde auch darüber gesprochen, dass man sich bei der Ausleihbar kostenlose Sachen ausleihen kann. Zum Beispiel kann man dort Akkubohrer ausleihen.

Warum ist das gut für Natur und Klima?

Durch die Foodsharing-Cafés konnten Lebensmittel gerettet werden, die sonst weggeworfen worden wären. So wurde Abfall vermieden.

Beiden Besucher*innen der Veranstaltungen konnte das Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung gestärkt werden. Im Austausch ging es zum Beispiel darum, wie viele landwirtschaftliche Flächen frei würden, wenn weniger Lebensmittel verschwendet würden, und wie diese Flächen für mehr biologische Vielfalt genutzt werden könnten.

Außerdem ging es ums Ausleihen und Teilen. Es ist nachhaltig, Dinge zu teilen und auszuleihen, statt sie neu zu kaufen. Die Projektgruppe wollte vorhandene Dinge sinnvoll nutzen, Ressourcen sparen und den Besucher*innen zeigen, dass Teilen einfach und hilfreich ist.

Was sagt die Projektgruppe über ihr Projekt?

Immer wieder haben die Menschen gestaunt, dass so viele Lebensmittel weggeworfen werden. Und das, obwohl sie noch essbar sind. Die potenziell einzusparenden Klimaemissionen konnten wir uns bei der Menge an geretteten Lebensmitteln nur grob vorstellen. Auch haben wir gemeinsam darüber nachgedacht, wie viel Fläche wohl frei werden könnte, wenn es keine Überproduktion gäbe und wie diese dann mit biodiversen Ökosystemen bestückt werden - alternativ zu den kargen Monokulturen. Das haben wir auch als Generationenfrage diskutiert.“

Wie geht es weiter?

Die Projektgruppe möchte mit den Veranstaltungen weitermachen. Ihr Ziel ist es, dass die Foodsharing Cafés fester Teil der Stadtkultur werden.

Credits Fotos: ©2025 Handeln JETZT Projektgruppe „Foodsharing-Café Marburg“